Im Durchschnitt gab 2012 jeder Deutsche 106 Euro im Monat für Kleidung und Schuhe aus. Und trotzdem tragen wir immer die gleichen Teile: Die Lieblingsjeans, den Entenpulli, das T-Shirt aus Barcelona. Warum brauchen wir aber dennoch immer mehr?

Kleidung als alltägliches Konsumgut

Läden, wie Primark, H&M, Pimkie, … haben es durch die niedrige Preispolitik geschafft, Kleidung zu einem alltäglichen Konsumgut werden zu lassen. Das T-Shirt ist schon nach zweimal waschen nix mehr? Egal, dann schmeißen wir es eben weg. War ja billig. Gerade für junge Leute, die ein geringes Budget zur Verfügung haben, besteht die Devise: je mehr und je günstiger, desto besser!

Wo liegt das Problem?

Man bekommt immer wieder zu hören, dass die armen Menschen in Asien so wenigstens überhaupt Arbeit haben. Unter welchen Bedingungen sie dort aber arbeiten müssen, blenden wir aus. Wir blenden aus, dass solche günstigen Preise nicht mit einem fairen und ökologischen Anbau vereinbar sind. Wir blenden aus, dass die Massen an Kleidung auch Massen an Ressourcen verbrauchen. Wir blenden aus, dass wir bereits einen vollen Kleiderschrank haben.

Primark-Tourismus

Achsensprung hat sich auf der Suche nach den sogenannten Primark-Touristen an einem Samstagmorgen um 9.00 Uhr nach Karlsruhe aufgemacht. Dort befindet sich momentan noch der einzige Primark in Süddeutschland! Wir mussten nicht lange suchen, denn wer bei Primark einkaufen war, fällt durch die rießigen braunen Papiertüten sofort auf.
Und die gibt es dort überall…

Credits:
Lingua Loca – Fragments 80bpm
Franz Anders – AtBett missy
Johannes Giani, Henning Himmelreich, Stephan Reinkowski, Michael Kreuzer – Einkaufen

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One thought on “Ich geh shoppen…

  • 20. Juli 2014 at 22:51
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    All I can say is – if you want cheap and cheerful PLUS ethical & quality – go for second hand / recycled / up cycled / clothes swap / car boot sale and all that jazz!
    Say NO to sweatshops / unfair trade practice and child work!

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